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INEOS: DAS IST WAHNSINN. WIR WERDEN BESTRAFT, WEIL WIR DIE CO2-EMISSIONEN REDUZIERT

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  • INEOS Acetyls in Hull senkt die Emissionen um 75 % und sieht sich nun einer Strafe von 23 Millionen Pfund in Bezug auf einbehaltene CO₂-Zertifikate gegenüber.
  • Die britische Regierung muss entscheiden: Will sie die britische Industrie unterstützen, um bei der Dekarbonisierung zu führen, oder sie ins Ausland verlagern?

INEOS Acetyls hat an seinem Standort in Hull eine bahnbrechende, weltweit erste Investition abgeschlossen, um seine Brennstoffquelle von Erdgas auf kohlenstoffarmen Wasserstoff umzustellen. Das Ergebnis ist eine Reduzierung der Emissionen um 75 %, was dem Entfernen von 160.000 Autos von britischen Straßen entspricht.

Dieses Projekt bringt den Standort Hull auf einen klaren Weg, der weltweit erste Netto-Null-Produzent von Essigsäure zu werden, einem wichtigen Baustein für Lebensmittelproduktion, Pharmazeutika, synthetische Fasern und Spezialchemikalien.

Es ist genau die Art von grüner industrieller Führung, die die britische Regierung behauptet, sie wolle.

Und dennoch droht die Umweltbehörde nun, den Hull-Standort, der seit den 1930er Jahren in Betrieb ist, als "neue Anlage" neu einzustufen, nur weil er auf eine sauberere Brennstoffquelle umgestellt wurde. Diese Neukategorisierung würde bedeuten, dass der Standort seine Emissionshandelszertifikate (ETS) im Rahmen des UK Emissions Trading Scheme (ETS) erst 2028 erhalten wird.

Der Aufprall? Ein Geldabfluss von 23 Millionen Pfund in den nächsten drei Jahren, der einem bereits verlustbringenden Standort auferlegt wird, während er zudem durch günstigere, kohlenstoffreichere Importe aus Ländern wie China bedroht ist, deren Emissionen pro Tonne Essigsäure achtmal höher sind als die des Vereinigten Königreichs.

Dies ist ein Paradebeispiel für regulatorischen Wahnsinn, der diejenigen bestraft, die in die Dekarbonisierung investieren, und einen gefährlichen Präzedenzfall für die Industrie schafft.

CEO David Brooks sagte: "Es ist verrückt. Wir werden dafür bestraft, dass wir das Richtige tun. Wir haben investiert, um die Emissionen zu senken, und im Gegenzug möchte die Regierung unser Gelände 'neu kategorisieren' – was uns in den nächsten Jahren über 23 Millionen Pfund schlechter stellen würde. Das sendet die völlig falsche Botschaft."

"Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die britische Regierung durch Bürokratie und fehlgeleitete Regulierung die Industrie ins Ausland verdrängt. Während Länder wie China und die USA ihre Hersteller unterstützen, bestraft Großbritannien sie für Emissionssenkungen. Es ist pervers – und es kostet uns Investitionen, Arbeitsplätze und unsere industrielle Zukunft."

INEOS fordert eine einfache, kostenneutrale Lösung: Der Hull-Standort soll seine kostenlosen ETS-Zuweisungen für 2026 und 2027 im normalen Jahreszeitraum erhalten, genau wie jeder andere berechtigte Standort im Vereinigten Königreich. Dies ist kein Antrag auf zusätzliche Gutschriften, sondern nur auf das, was bereits geliefert werden soll, wenn es benötigt wird.

Diese Entscheidung ist ein Lackmustest für die Glaubwürdigkeit des Vereinigten Königreichs als Heimat sauberer Industrieinvestitionen. Wenn man es richtig macht, kann das Vereinigte Königreich führen. Wenn man es falsch macht, ist die Botschaft klar: "Industrieinvestitionen sind hier nicht willkommen."

ENDET.

INEOS-Agentur: ineos@firstlightgroup.io | +44 20 7193 9030

Richard Longden, INEOS | richard.longden@ineos.com | +41 79 962 61 23