Sir Jim Ratcliffe traf sich gestern in London mit dem US-Botschafter Warren Stephens zusammen mit Brian Gilvary, dem Vorsitzenden von INEOS Energy, um über die Zukunft der britischen Energie zu sprechen. Der Botschafter betonte, dass die USA in Großbritannien einen starken Verbündeten wollen und nicht einen, der mit Wirtschaft und Wachstum zu kämpfen hat.
Es herrschte Einigkeit darüber, dass Energiepolitik sowohl für die nationale Sicherheit als auch für das Wirtschaftswachstum wichtig sei. Und beide Parteien waren sich klar, dass das Vereinigte Königreich das enorm wertvolle Nordseebecken ausbeuten müsse, das immer noch Milliarden von Barreln Öl enthält.
Botschafter Stephens sagte: "Es gibt so viele Chancen im Energiesektor, die unsere Wirtschaft stärken, Energie sicherer und erschwinglicher machen und die Beziehungen unserer Nationen vertiefen könnten. Öffentlicher und privater Sektor müssen zusammenarbeiten, um das für Wachstum notwendige Umfeld zu schaffen."
Sir Jim kommentierte: "Wettbewerbsfähige Energie ist ein wichtiger Wachstumstreiber. Derzeit ist das Vereinigte Königreich viermal so teuer wie die USA. Das Vereinigte Königreich braucht Arbeitsplätze und die Wirtschaft ist stagniert. Wir müssen in die Nordsee investieren und nicht auf teure Importe angewiesen sein."
Die USA bereiten sich auf das Wachstum im Bereich KI vor, was ein starkes Wachstum energieintensiver Rechenzentren bedeuten wird. Leider ist das Vereinigte Königreich aufgrund seiner fehlerhaften Energiepolitik für ein solches Wachstum sehr schlecht positioniert.