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EU Erneuert Hoffnung Auf Durchbruch

Issue 14 Ausgabe 14. 2019

Die Europäische Union hat sich bereit erklärt, Optisochem zu unterstützen, ein Projekt, das Stroh in umweltfreundlichere, alltägliche Produkte verwandeln könnte.

Die von INEOS entwickelten Prozesse, die als weltweit führend in der Oligomerisierung von Isobuten gelten, werden im Rahmen des zweijährigen und 16,4 Millionen Euro teuren Forschungs- und Entwicklungsprojekts eingesetzt.

„Als globaler Chemieproduzent freut sich INEOS, diese Innovation testen zu können, der den Anteil erneuerbarer Produkte auf dem Markt erhöhen wird“, sagte Jan Vermeersch, Commercial Director von INEOS Oligomers. „INEOS kann dadurch seine Rohstoffbasis diversifizieren und seinen Kunden biobasierte Produkte anbieten.“ Traditionell wurde Isobuten zur Herstellung von Oligomeren für Schmiermittel, Gummi, Kosmetika, Lösungsmittel, Kunststoffe und Kraftstoff verwendet.

Die Hoffnung ist jedoch, dass Weizenstroh als landwirtschaftlicher Abfall ein ähnliches Ergebnis erzielen und zu biobasierten Oligomeren führen könne.

Das unverwertbare Reststroh wird im vorkommerziellen Werk in Straubing in Deutschland von Clariant zunächst in Glukose- und Xylose-reiche Hydrolysate umgewandelt.

Das französische Biotechunternehmen Global Bioenergies fermentiert dann an seinen Standorten die Strohhydrolysate zu Bio-Isobuten.

Bei INEOS Oligomers in Belgien geht es in einem weiteren Schritt darum, das Bio-Isobuten in Oligomere umzuwandeln.

TechnipFMC und IPSB (Frankreich) sind ebenfalls am Projekt beteiligt. Sie sind für das vorbereitende Engineering für den Bau einer Anlage, die Hydrolysat in Bio-Isobuten umwandelt, und einer Anlage, die Weizenstroh in Hydrolysat umwandelt, verantwortlich.

Schließlich wird das Energy Institute der österreichischen Universität Linz die Nachhaltigkeit und den ökologischen Nutzen der biobasierten Oligomere bewerten.