von Dr. Fred Wadsworth
Es gibt eine ganze Menge an Grundlagen wie die Lebensweise das Wohlbefinden beeinflussen kann. Hierbei geht es nicht nur um das langfristige Risiko der weit verbreiteten westlichen Krankheiten wie Herzkrankheiten oder Diabetes, sondern um eine Lebensweise, durch die das tägliche Wohlbefinden gefördert wird. Es geht darum, sich zu Hause und bei der Arbeit Tag für Tag wohlzufühlen.
Stressbewältigung ist seit kurzem die Hauptursache für betriebliche Fehlzeiten auf dem britischen Arbeitsmarkt. Stress ist die schädliche körperliche oder emotionale Antwort darauf, wenn Beschäftigte einer hohen Belastung ausgesetzt sind, jedoch nicht über die entsprechenden Ressourcen verfügen, um damit umzugehen. Viele Menschen verbrauchen einen erheblichen Teil ihrer Ressourcen allein durch schlechte Essgewohnheiten und mangelnde Bewegung. Wenn Sie häufig übermüdet oder stark gestresst sind, hilft es, wenn Sie mehr auf sich achten und nachfolgende Richtlinien beachten.
Es gibt eine einfache und schnelle Methode zur Beurteilung der körperlichen Verfassung, die auf zwei Faktoren beruht: der Body-Mass-Index (BMI) und der Taille-Körpergröße-Quotienten (WSR). Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergröße zu Körpergewicht und lässt sich leicht berechnen (z. B. der Google BMI-Rechner). Für Männer ist ein Wert zwischen 24 und 25 gut, wenn der WSR- Wert okay ist. Für Frauen wird ein Wert zwischen 21 und 23 vorgezogen. Der WSR-Wert ist ein Hinweis auf den Körperfettanteil. Als Richtwert sollte laut der Experten Ihr Bauchumfang die Hälfte Ihrer Körpergröße nicht übersteigen. Sollte Ihr BMI hoch sein, bzw. normal aber der WSR zu hoch sein, dann könnten Sie nachfolgendes System in Betracht ziehen, um Sie wieder auf Kurs zu bringen.
Die Grundregeln von gut essen und gut leben:
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Viel Flüssigkeit. In den Massenmedien ist dieses Prinzip umstritten, aber es funktioniert. Trinken Sie täglich zwei Liter Wasser und koffeinfreie Heißgetränke. Meiden Sie alle gezuckerten Getränke.
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Drei Mahlzeiten am Tag. Gewöhnen Sie sich an, morgens zu frühstücken, versuchen Sie zumindest, zu Mittag zu essen, egal wie beschäftigt Sie sind, und vermeiden Sie es, tagsüber weggelassene Mahlzeiten beim Abendessen aufzuholen.
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Wichtig: unraffinierte Kohlenhydrate. Ganze Früchte statt Saft, Vollkorn statt Weißmehl. Wie nah ist das Nahrungsmittel daran wie es wuchs? Crunchy- Nut-Cornflakes haben wenig mit dem Mais auf dem Kolben zu tun. Zu viel Zucker bei unserer Ernährung ist ein großes, böses Problem.
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Weniger Stärke, mehr Ballaststoffe. Dadurch sinken Körperfettanteil und Cholesterinspiegel, die Verdauung wird unterstützt. Weniger Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis, stattdessen mehr Gemüse, das oberhalb der Erde wächst.
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Snacks weglassen. Zwischenmahlzeiten enthalten oft zu viel Fett, Zucker und Salz. Besser richtige Mahlzeiten essen, dann kommt kein Hungergefühl auf und Sie vermeiden den Schaden, den Snacks als Zwischenmahlzeiten anrichten.
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In der heutigen Zeit essen nur die wenigsten Menschen ausreichend Proteine. Diese unterdrücken den Appetit und sind daher entscheidend, wenn man ungesundes Naschen zwischendurch reduzieren und die tägliche Kalorienzufuhr senken will. Außerdem verlangsamen sie die Aufnahme von Glukose in den Blutkreislauf.
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Fett enthält doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate oder Proteine. Fett ist allerdings Geschmacksträger. Weil es einfach besser schmeckt, essen wir heutzutage viel fettreicher als früher. Industriell verarbeitetes Fleisch (wie Würstchen, Schinken und Speck), Käse und Butter werden häufig in zu großen Mengen verzehrt. Je weniger tierische Fette Sie essen, desto besser.
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Etliche der Süßigkeiten und Gaumenfreuden, die wir täglich zu uns nehmen, sollen nur in Maßen genossen werden. Trinken Sie pro Tag höchstens zwei koffeinhaltige Getränke und pro Woche höchstens eine Flasche Wein (oder fünf Gläser Bier) und höchstens eine Dose kohlensäurehaltige Getränke. (Falls Sie rauchen, machen Sie sich selbst eine Freude).
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Bewegung. Wie oft machen Sie Sport? Besorgen Sie sich einen Schrittzähler und machen Sie täglich 10.000 Schritte. Falls nicht, sitzen Sie zu viel und müssen Schritt für Schritt mehr Bewegung in Ihren Alltag integrieren. Sport tut jedem gut, egal wann Sie damit anfangen. Es ist das beste Gegenmittel gegen Stress, das wir haben. Setzen Sie sich ein angemessenes Trainingsziel, auf das Sie drei bis sechs Monate hinarbeiten. Vom 5000-Meter-Wohltätigkeitslauf bis zum ersten Marathon oder der ersten Bergbesteigung. Starten Sie mit drei Stunden pro Woche und bauen Sie regelmäßigen Sport ein. Holen Sie sich Rat von Freunden, falls Sie nicht sicher sind, wie Sie Ihren Trainingsplan strukturieren sollen.