NUR wenige Monate nach seiner Übernahme der 50-prozentigen Beteiligung von Arkema an Oxochimie plant INEOS Oxide, das Geschäft weiter auszubauen.
So wird jetzt die Produktion einer neuen Reihe von Oxo-Derivaten, einschließlich 2-Ethyl-Hexansäure und Polyalkohole, zur Ergänzung seiner bestehenden Produkte in Betracht gezogen.
Oxo-Alkohole werden hauptsächlich für die Produktion von Acrylestern, Diesel-Zusatzstoffen und Farben sowie zur Herstellung von Schmiermitteln eingesetzt.
Diese neue Produktionsstätte soll voraussichtlich an einem der bestehenden Kernstandorte von INEOS – entweder in Zwijndrecht (Belgien), Köln (Deutschland) oder Lavéra (Frankreich) – angesiedelt werden.
„Hierbei handelt es sich um ein bedeutendes Wachstumsprojekt für INEOS“, so Graham Beesley, CEO.
Oxochimie war ein 50:50-Joint-Venture zwischen INEOS Oxide und dem französischen Chemie-Konzern Arkema, der von INEOS im März dieses Jahres komplett übernommen wurde.