Ein vater, der ein INEOS-Werk in Texas leitet, hilft Kindern bereits seit Jahren, nach hochgesteckten Zielen zu greifen.
Und für Bob Bradshaw bedeutet das Jahr 2012 keine Ausnahme.
In diesem Jahr trainiert er vier „Special Olympics Basketballteams“, deren Spieler zwischen 12 und 20 Jahre alt sind. Und nach den Leistungen der letzten drei Jahre zu urteilen, könnten ein oder zwei seiner Teams ein paar weitere Goldmedaillen nach Hause bringen.
Was an seinen Spielern neben ihrer geistigen Behinderung so besonders ist, ist ihr unglaublicher Lernwille.
„Es ist unglaublich bereichernd, diesen Spielern dabei zuzusehen, wie sie Fähigkeiten entwickeln und Teil von etwas Größerem werden“, sagt er.
Bob, der den Battleground Manufacturing Complex in La Porte (Texas) leitet, entschied sich erstmals in den späten 1980er-Jahren, Athleten der Special Olympics seine Hilfe als Coach anzubieten – beinahe 20 Jahre nach seinem ersten Special Olympics Besuch bei Soldier Field in Chicago.
„Das Erlebnis, diesen Athleten zuzusehen und ihren Spaß beim Wettkampf zu beobachten, hat mich eigentlich niemals mehr losgelassen“, meint er.
Ursprünglich organisierte er zwei Jahre lang Volleyball-, Basketball- und Leichtathletikveranstaltungen in Chicago, gab diese Funktion jedoch auf, als seine zwei älteren Kinder geboren wurden.
Danach zog die Familie nach Houston um, 1993 wurde dann ihr jüngster Sohn Sammy geboren.
Wie es das Schicksal wollte, kam Sammy mit einer Behinderung zur Welt. Sammy hatte das Down-Syndrom.
Als Sammy acht war, entschloss sich Bob, dass es wieder Zeit für das Ballspielen wäre.
Seither hat er das nicht bereut.
In den letzten 11 Jahren trainierte er Teilnehmer/innen der Special Olympics in den Disziplinen Volleyball, Softball, Schwimmen und Basketball.
Basketball war und wird auch in Zukunft immer seine Leidenschaft bleiben.
„Diese Kinder haben in einem anderen Umfeld nicht viele Möglichkeiten, Teil eines Teams zu werden“, betont er.
„Daher ist es für mich äußerst bereichernd, diesen Kindern eine solche Möglichkeit zu geben.“ Heutzutage gibt es in 170 Ländern vier Millionen Olympionik/innen der Special Olympics.
Die Gewinner/innen der lokalen Wettkämpfe messen sich in regionalen Ausscheidungskämpfen, um einen Platz in den nationalen Finalkämpfen zu ergattern.
Die allerbesten treffen dann in den Weltspielen aufeinander. Die nächsten Sommerspiele werden 2014 in Korea stattfinden.