Mehr als eine Milliarde Menschen aus allen Regionen der Welt verfolgte die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in London am 27. Juli 2012.
Eine Menschenmenge, die fast der gesamten Bevölkerungszahl Chinas entsprach, war dabei und wurde Zeugin des größten Sportereignisses der Welt.
INEOS war dabei – aus mehreren Gründen.
Als Unternehmen haben wir die Entscheidung der Veranstalter, PVC und alle seine wunderbaren Eigenschaften beim Bau des Olympic Parks einzusetzen, sehr begrüßt.
Als Unternehmen mit Produktionsstätten in Belgien, Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Kanada Norwegen, Schweden, den USA und im Vereinigten Königreich feuerten Beschäftigte aus vielen Nationen die Athleten ihrer Heimatländer an.
Für einzelne wie Jerry Tweddle und Manfred Hartung, die beide bei INEOS arbeiten, war es eine sehr persönliche Sache, denn ihre Kinder, die britische Turnerin Beth und der für Deutschland im Fechten angetretene Max, wollten von den Sommerspielen eine Goldmedaille nach Hause bringen. Als INCH in Produktion ging, war Max nur ganz knapp am Ungarn Aron Szilagyi gescheitert, um einen Platz im Halbfinale des Säbelwettkampfs der Männer zu erreichen.
Beth dagegen schaffte es als erste britische Frau überhaupt, eine olympische Medaille im Einzelwettkampf im Geräteturnen zu gewinnen. In einem spannenden Finale in der North Greenwich Arena gewann die 27-Jährige eine Bronzemedaille, nachdem sie sich mit einer der besten Übungen ihres Lebens für das Finale am Stufenbarren qualifizierte.
Die Veranstalter der Sommerspiele 2012 in London berichteten, dass sich die Vorbereitungen im Olympic Stadium in Stratford, East London, für die extravagante Eröffnungszeremonie mit dem Titel „Isles of Wonder“ über Wochen hinzogen.
„Wir wollten ein Bild von uns als Nation zeigen, wo wir herkommen und wohin wir gehen wollen,” erklärte Danny Boyle, der Artistic Director der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in London 2012.
Die Erleuchtung des Kessels mit dem olympischen Feuer in dem mit 80.000 Sitzen bestückten Stadion signalisierte den Start des 16-tägigen Ereignisses und das Finale des 70 Tage andauernden Fackellaufs, an dem 8.000 Fackelträger beteiligt waren. Der Lauf begann am 19. Mai 2012 in Land’s End in Cornwall mit Ben Ainslie, dem dreimaligen Gewinner einer Olympischen Goldmedaille im Segeln, der die erste Etappe der mehr als 12.800 km langen Strecke absolvierte.
Auf seiner langen Reise wurde das Feuer nicht nur zu Fuß, sondern auch im Rettungsboot, mit einer Dampflokomotive, einem Ruderboot, zu Pferd, über eine Seilbrücke, mit einer Seilbahn und über Loch Ness transportiert, und es wurde an vielen historischen Stätten wie der Galopprennbahn in Aintree, dem Eden Project, dem Caernarfon Castle, an Stonehenge, der Hängebrücke in Clifton, am Trafalgar Square, der Downing Street und dem Buckingham Palace vorbeigetragen.
Zu den Fackelträgern gehörten unter anderem der frühere olympische Leichtathlet Brendan Foster, Jerry Tweddles Tochter Beth, die inzwischen als beste Turnerin Großbritanniens gilt, und natürlich der INEOS- Feuerwehrmann Craig Hannah.
Die Fackel wurde im Klimatestzentrum von BMW in München getestet, um sicherzustellen, dass sie dem wechselhaften britischen Wetter standhält.
Obwohl die Flamme durch eine Fehlfunktion im Brenner in Devon erlosch, leuchtete sie weiter, als sie den höchsten Punkt der Laufstrecke für London 2012 erreichte: den 1.085 m hohen Gipfel des Snowdon in North Wales.
Das Wetter war geradezu perfekt, als der 77-jährige Bergsteiger Sir Chris Bonington, der 1975 den Mount Everest bezwang, auf dem Berggipfel in Wales stand und die Flamme in die Höhe hielt.