INEOS hat sich bereiterklärt, den 50-prozentigen Anteil des Chemiekonzern BASF an seinem Styrenkunststoff Joint Venture für 1,1 Milliarden Euro aufzukaufen.
Das Geschäft, das noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden muss, wird dazu führen, dass INEOS die vollständige Kontrolle über Styrolution erhalten wird, womit Kunsstoffe für Autos, Elektronik, Spielzeug und die Baubranche hergestellt werden.
„Wir freuen uns über die vollständige Integration von Styrolution in die INEOS-Familie”, so INEOSVorstandsvorsitzender Jim Ratcliffe.
Als Teil der im Oktober 2011 unterzeichneten Vereinbarung über das Joint Venture hatte INEOS das Recht, den BASF-Anteil zu übernehmen.
Das Joint Venture war eingerichtet worden, um ein Unternehmen zu schaffen, das in der Lage war, wirksam mit Großherstellern aus Asien und Nahost zu konkurrieren.
„Styrolution hat dieses Versprechen erfüllt”, so Jim.
Styrolution ist der führende, globale Lieferant von Styrolen, mit denen auch Computergehäuse und Monitore hergestellt werden, damit sie widerstandsfähig und hitzebeständig sind. Vier von fünf Druckern weltweit haben ein Gehäuse von Styrolution.
Heute beschäftigt das Unternehmen etwa 3.200 Personen weltweit an 17 Standorten in zehn Ländern. Wenn einmal die Vereinbarung geschlossen ist, wird das Unternehmen eigenständig innerhalb der INEOS Industries Holdings Limited tätig sein.