Lavéra investiert 77 Millionen Euro. zur Reduzierung der Emissionen am Standort
Die Raffinerie in Lavéra investiert derzeit 77 Millionen Euro in eine Reihe von neuen Projekten, mithilfe derer am Standort die SOx- Emissionen (Schwefeloxid) um 50 Prozent und die NOx-Emissionen (Stickstoffoxide) um 40 Prozent gesenkt werden sollen.
Der erste Schritt wurde Ende Februar mit der Inbetriebnahme der neuen Schwefelrückgewinnungsanlage (SRU), die Teil einer Restgasaufbereitungsanlage (TGTU) ist, gesetzt.
Mit dem Bau dieser neuen Anlagen begann man bereits im Januar 2010. Die Herausforderungen dabei waren der äußerst geringe Platz, der für die Unterbringung dieser Anlagen zur Verfügung stand, und die beschränkte Zugangsmöglichkeit, die die Projektingenieure und die Beschäftigten in ihrem Umfeld vor hohe Anforderungen in Bezug auf Planung und Bau stellte. Das Team, das zu Spitzenzeiten aus mehr als 150 direkt involvierten Beschäftigten bestand, hielt sich bei allen Arbeiten an strenge Auflagen in Bezug auf Sicherheit, Gesundheit und umweltbezogenes Risikomanagement.
Bei der neuen SRU und TGTU kommt die beste verfügbare Technologie zum Einsatz, die eine Schwefelrückgewinnung von 99,5 Prozent und folglich eine Reduzierung unserer SOx-Emissionen um bis zu 25 Prozent ermöglicht. Das zweite Projekt zielt auf die Dampfproduktion der Raffinerie ab. Das ist aber eine andere Geschichte.