Wasserstoff-Kraftstoff-Schaltrumpf
Im Jahr 2025 führte INEOS eine große Investition von 30 Millionen Pfund an seinem Hull-Produktionsstandort in Saltend durch, um wichtige Anlagenanlagen auf Wasserstoff statt auf Erdgas umzurüsten.
Die Anlage konnte jahrzehntelange Erfahrung in der sicheren Handhabung und Verbrennung von Wasserstoff nutzen, was einen grundlegenden Schritt zur Erreichung der Dekarbonisierungsziele darstellt.
Diese bestehende Erfahrung hat mehrere Jahre an ingenieurwissenschaftlichen Studien und standortspezifischen Innovationen verhindert, die sonst nötig gewesen wären.
Viele aktuelle Dekarbonisierungsprojekte konzentrieren sich auf Scope-2- (Stromversorgung) und Scope-3-Emissionen (Wertschöpfungskette); dieses Projekt handelt sich jedoch um ein Scope-1-Emissionsreduktionsprogramm der Art, wie die Industrie sie umsetzen muss, um echte CO2-Emissionen zu reduzieren. Bei maximaler Betriebskapazität sorgt der Kraftstoffschalter für eine Reduzierung der CO2-Emissionen vor Ort um 75 %. Diese Reduzierung wurde erreicht, indem Erdgas, das zuvor für die Energieerzeugung verwendet wurde, eliminiert und durch Wasserstoff ersetzt wurde. Infolgedessen ist die Nachfrage nach Erdgas vor Ort um etwa 33 % gesunken, wobei der verbleibende Erdgasverbrauch mit dem Rohstoffbedarf und nicht mit dem Brennstoff verbunden ist.
Um die Emissionsreduktion ins Verhältnis zu setzen: Die CO2-Einsparungen, die mit diesem Kraftstoffwechsel verbunden sind, entsprechen dem Entfernen von etwa 160.000 Benzinern von der Straße
Da der Wasserstoff ein Nebenprodukt der Herstellungsprozesse des Standorts ist und der Kohlenstoff im Rohstoffgas in chemischen Produkten abgefangen wird, hat der Wasserstoff selbst einen sehr geringen CO₂-Fußabdruck.
INEOS sieht dieses Projekt als intelligente und effiziente Nutzung bestehender Ressourcen und glaubt, dass dieses Modell in der gesamten Branche replizierbar werden kann.
Darüber hinaus stellt dieser Kraftstoffwechsel einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur Dekarbonisierung von INEOS dar und zeigt den Fortschritt in Richtung der Netto-Null-Ziele bis 2050.
Diese Investition ist ein weiterer Schritt in unseren Plänen, den britischen und europäischen Märkten mit äußerst zuverlässigen und kohlenstoffarmen Produkten zu versorgen.